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Mocadoodle Mafia 3 * Residenzgarten® Bücher

Mocadoodle Mafia Kapitel 1 Teil 3

Danach fühlten sie sich wohl wie Helden, Retter in Not, aufgeblasen mit ihrem Wohlstand und ihrer unglaublichen Arroganz. Ytteb mochte die Menschen noch nie, lernte aber schnell den Geschäftssinn, exakt diese Art Mensch zu seinem Vorteil zu nutzen. Mitleidig, unvernünftig und verschwenderisch.

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Mocadoodle Mafia

Der junge Mann schüttelte den Kopf um etwas wacher zu werden und nahm seine Tasche, verabschiedete flüchtig von der Mutter und verließ das Haus, um seiner täglichen Beschäftigung nachzugehen. Er halft seinem Vater auch im alltäglichen Geschäft mit den Tieren, half dabei, die Jungtiere nach Schönheit zu sortieren, die kranken und toten Welpen zu entsorgen, die Hündinnen und Rüden zu füttern und die Zwingeranlage zu reinigen.
Effizienz stand immer an erster Stelle:
Ein Hund, der keinen Profit einbrachte, war nichts wert und wurde kurzerhand entsorgt.

Ytteb betrat den Zwinger und der gewohnte Gestank von Kot und Verwesung brach ihm entgegen. Der siebzehnjährige war nichts anderes gewohnt und nahm den Geruch kaum noch wahr. Genauso lernte er früh, das Gejaule der Hunde zu ignorieren, wenn sie verladen, transportiert oder getötet wurden.
All diese Aktivitäten hatten für Ytteb kaum einen bedeutenden Unterschied, er wusste auch nicht, warum man so einen Wirbel um die Hunde machte. Schließlich rettete auch niemand Hühner oder Schweine, Nutzvieh ist eben Nutzvieh, eine Ware, die mit möglichst wenig Aufwand Profit bringen soll.

„Na, schon wach?“ brummelte Yttebs Vater ihm entgegen. „Die weiße hat endlich geworfen, in drei Wochen können wir den Transporter fertigmachen.“ Ytteb blickte zu einer weißen, großen Hündin, die auf der Seite lag und jede Menge Welpen säugte.
„Die wird mehr Futter brauchen, Paps.“ Sagte Ytteb und deutete auf die herausstechenden Rippen der weißen Schäferhündin. „Sonst kriegt sie das nicht hin und wir haben den Spaß mit dem Füttern.“
Der Mann folgte dem Blick seines Sohnes und beäugte die Hündin kritisch.
„Ja, da magst du recht haben.“ Sagte er schließlich, seufzte, griff mit der bloßen Hand in einen…

Fortsetzung folgt

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Mocadoodle Mafia 2 * Residenzgarten® Bücher

Welpenmafia

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Mocadoodle Mafia Welpenmafia Kapitel 1 Teil 2

Er half seinen Eltern bei dem Geschäft schon solange er denken konnte und staunte immer wieder, wie viele Ausländer bereit waren, für Straßenköter bares Geld zu geben. Er selbst konnte den Hunden noch nie etwas abgewinnen, es hätten für ihn genauso Karten, Kühe, Tauben oder Schränke sein können. Aber über Jahre lernte er, dass man mit den Hunden einfach am meisten Geld verdienen konnte und im Vergleich zu vielen seiner Kameraden aus der Schule lebten sie in Saus und Braus.

Residenzgarten ® Webseitengestaltung Dominic vom-Residenz-Garten Werbung, Marketing und Verkaufsförderung Residenzgarten Multimediaveröffentlichung von Büchern Fotoarchiv Werbung für ... verkaufe tld dominic-vom-RESIDENZGARTEN.de geschlossenDie Hunde zu beschaffen gehörte zu Yttebs Aufgaben und er war darin besonders gut und flink. Er lernte, auf die Tiere zuzugehen, damit sie Vertrauen gewinnen. Danach folgten wenige geübte Handgriffe und die Hunde waren angeleint und in den Transporter seines Vaters geworfen. Besonders hübsche Exemplare nahm er auch schon mal von den Höfen anderer Menschen mit, es brauchte wenig Aufwand und die Hunde, die sowieso schon freundlich auf einen zugingen, waren viel leichter zu verkaufen.

Er wusste auch, welche Hunde besonders gut ankamen, bunte Mischungen voller Farben, mittlere Größe, zu alt sollten sie nicht sein und auf keinen Fall kastriert, denn der Verkauf von erwachsenen Hunden war nur ein Bruchteil des Geschäfts. Das richtige Geld war mit den Welpen zu holen.

Europa wandelte sich kurz vor der Jahrtausendwende und immer mehr Menschen in reichen Ländern wie Deutschland gaben bündelweise Geld für Hunde aus. Erstaunlicherweise nutzten sie die Tiere gar nicht für etwas Sinnvolles, z. B. um den Hof zu bewachen oder die Herde zu hüten, wie Ytteb das aus den bulgarischen Dörfern kannte.
Stattdessen kauften die Menschen bunte Halsbänder und Futter, welches teurer war als das ganze Essen von Yttebs Familie, ließen die Hunde in ihren Betten schlafen, gaben mehr Geld beim Tierarzt aus, als die Hunde überhaupt gekostet haben.
Er beobachtete seit seiner Kindheit Menschen – vermutlich Touristen – die Straßenhunde fütterten, fingen und ins Ausland mitnahmen und sich teils noch drum stritten, wer den Hund bekommt.

Fortsetzung folgt

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