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Welpenmafia

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Mocadoodle Mafia Welpenmafia Kapitel 1 / 2 Teil 4

Der Mann folgte dem Blick seines Sohnes und beäugte die Hündin kritisch. „Ja, da magst du recht haben.“ Sagte er schließlich, seufzte, griff mit der bloßen Hand in einen Metalleimer und warf eine Handvoll Schlachtabfälle in den Hundekäfig. Ytteb goss etwas Wasser in den Napf und kontrollierte die Käfige anderer Hunde. „Was steht heute an?“ fragte er, als er damit fertig war. „In Dobritsch soll es aktuell wieder mehr freilaufende Hunde geben. Da wollte ich mich mal umsehen, wir brauchen dringend mehr kleine Hündinnen, die hier werden alt. Letzte Woche musste ich schon zwei entsorgen, die kriegen keine Welpen mehr auf die Reihe.“
„Gut, dann mache ich den Transporter fertig.“ Sagte Ytteb. „Und denk dran, abends müssen wir noch mit den Orlys telefonieren, sie brauchen eine neue Lieferung.“

Welpenmafia Kapitel 2

Anna schmiss ihren Rucksack in die Ecke und zog die Tür mit solch einer Wucht hinter sich zu, dass das Echo die Tauben auf dem Dach hochscheuchte. Für das vierzehnjährige Mädchen war die siebte Klasse die pure Hölle und die fünf, die sie heute in Mathe kassierte, war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Obwohl sie die Klasse wiederholte, erschien ihr der Stoff nicht einfacher. Wahrscheinlich, weil sie sich sowieso nicht dafür interessierte und gar nicht verstand, was daran wichtig sein soll. Ihre Eltern hatten auch keinen guten Schulabschluss aber einen Nachteil sah das Mädchen darin nicht.

Es war niemand zuhause und Anna fiel auf die Couch, um kurz abzuschalten. Alles nervte sie, sie verstand nicht, warum ihr Vater so einen Wirbel um diese Schulsache machte. Sie wusste auch, dass er wieder sauer sein würde und sie eine Tracht Prügel bekäme, das war das Mädchen aber schon längst gewohnt. Besonders interessiert hat es sie schon lange nicht mehr.
Anna empfand ihr Leben als äußerst unfair. Während die gleichaltrigen Mitschüler nach Schulschluss nichts weiter zu tun hatten, als ihre Hausaufgaben zu erledigen und vielleicht noch zu einer Aktivität wie Chor oder Schwimmen zu gehen, musste sie ihrem Vater immer wieder bei seinem Geschäft helfen. Annas Vater handelte mit Hunden, jedenfalls tagsüber. Abends betrank er sich…

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